Das Treffen in Darmstadt wurde genutzt, um neue Impulse für die Arbeit an Schulen zu sammeln, voneinander zu lernen, gemeinsam das Jahr abzuschließen und zusammen den Blick in die Zukunft zu richten.
Vielfältige Workshops und praxisnahe Impulse
Erfahrene Expert*innen vermittelten praxisrelevante Inhalte. Ein Open-Space-Format bot Raum für kollegialen Austausch zu praxisnahen Fragen und Problemen. Zusätzlich profitierten die Teilnehmenden von drei interaktiven Workshops:
- Workshop 1: Öffentlichkeitsarbeit
Wie kann das JMD-Programm Mental Health Coaches verständlich und lebendig präsentiert werden und wie gelingt der sichere Umgang mit verschiedenen Medien? Unter der Leitung von Adam Polczyk beschäftigten sich die Fachkräfte mit Themen wie Körpersprache, Medienarbeit und praktischen Kameraübungen. - Workshop 2: Methoden-Workshop "Brücken bauen, statt Mauern"
Im interaktiven Methoden-Workshop vermittelte Alexander Yussufi von Way of X praxisnahe Ansätze, um Diskriminierung und Intoleranz entgegenzutreten. Die Mental Health Coaches lernten, wie sie schwierige Gespräche konstruktiv führen und ein Bildungsumfeld fördern, das Inklusion und Respekt betont. - Workshop 3: Erlebnispädagogik/Naturzeit
In diesem Outdoor-Workshop wurden erlebnispädagogische Methoden zu Resilienz, Stressbewältigung und Achtsamkeit erprobt. Alexander Root, Geschäftsführer von Naturzeit.Club, leitete die Fachkräfte an, praxisorientierte Übungen zur Stärkung von Gruppen und Klassen zu erlernen, und bescherte ein Naturerlebnis der ganz besonderen Art.
Bedarfsorientiertes Arbeiten im Open-Space-Format
Katharina Buchgeister von Pura Vida Facilitation moderierte durch das Open-Space-Format und ermöglichte den Fachkräften, die für sie relevanten Themen flexibel und nach individuellem Bedarf zu identifizieren und lösungsorientiert zu bearbeiten. So konnten die Mental Health Coaches ihre Erfahrungen gezielt reflektieren und neue Perspektiven entwickeln.
Netzwerken in weihnachtlicher Atmosphäre
Ein festliches Abendessen bot Raum für persönliche Gespräche, Rückblicke und einen optimistischen Ausblick auf das kommende Jahr. Die Veranstaltung förderte nicht nur den fachlichen Austausch, sondern auch das kollegiale Miteinander.
Stimmen aus der Praxis
Katja Pietsch, Fachreferentin der AWO, betonte: „Es ist immer sehr wertvoll, wenn die Fachkräfte vor Ort zusammenkommen. Das ermöglicht einen kollegialen Fachaustausch über ihre eigene Haltung und sie profitieren von den Praxiserfahrungen ihrer Kolleg*innen. Der Dreiklang aus thematischem Input, Selbstreflexion und dem Transfer dessen in die Praxis ist gewinnbringend für alle Fachkräfte im Programm.“
Felix Melchert-Metzger, Mental Health Coach vom JMD Saarbrücken ergänzte: „Der gemeinsame Jahresabschluss und Austausch waren sehr inspirierend. Es wurden spannende und bereichernde Workshops angeboten, die mich für das nächste Jahr in meiner Arbeit gestärkt haben. 2025 kann kommen!“
Das Servicebüro Jugendmigrationsdienste bedankt sich herzlich bei allen Referent*innen und Fachkräften, wünscht eine besinnliche Weihnachtszeit und einen gesunden Jahreswechsel und freut sich auf weitere, inspirierende Begegnungen im Jahr 2025!
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Servicebüro Jugendmigrationsdienste; Foto: Servicebüro Jugendmigrationsdienste