Am 19.12.2024 verwandelten zwei professionelle Tanztrainerinnen die Mittelschule St. Nikola in eine Bühne für Bewegung und Selbstbewusstsein. In einem freiwilligen Workshop nur für Mädchen, der sich an alle Jahrgangsstufen richtete, konnten die rund 40 Teilnehmerinnen frei tanzen und sich ausprobieren. Begleitet wurde das Event von den beiden Mental Health Coaches der Schule: Luise Stierstorfer und Nina Pfeifer vom Jugendmigrationsdienst Landshut. Schon im Vorjahr gab es einen gemischtgeschlechtlichen Workshop, doch viele Schülerinnen wünschten sich diesmal einen geschützten Raum, um ungestört an ihrem Körpergefühl und Ausdruck zu arbeiten.
Der Workshop förderte gezielt das bewusste Wahrnehmen des eigenen Körpers und verdeutlichte, wie vielseitig Tanzen als Ausdrucksform sein kann. Die Bewegungen erfordern und fördern Körperbewusstsein sowie Selbstausdruck, was das Selbstbewusstsein nachhaltig stärkt. In der Gruppe entsteht über die gemeinsamen Erlebnisse ein Gefühl von Zugehörigkeit. Zudem schult das Wahrnehmen der Ausdrucksweisen von Mitschülerinnen die Achtsamkeit gegenüber anderen. Tanzen erlaubt es, Gefühle ohne Worte auszudrücken, und bietet damit eine kreative Form der Verarbeitung und Regulation von Emotionen. Auch Entspannungstechniken mittels Tanz wurden von den Trainerinnen aufgegriffen.
Die Schülerinnen lernten so, Stress abzubauen und ihr Selbstvertrauen zu stärken. In diesem „Safe Space“ konnten die Mädchen hautnah erfahren und darüber sprechen, wie positiv sich Tanzen auf die mentale Gesundheit und das eigene Körperbild auswirkt.
Ein Beitrag von:
Luise Stierstorfer und Nina Pfeifer, Mental Health Coaches JMD Landshut/Servicebüro Jugendmigrationsdienste; Fotos: Luise Stierstorfer und Nina Pfeifer